Pferdeärsche und Ackergäule

Ok. Wieder mal Sonntag. Wieder mal kalt. Wieder mal Heimspiel. Wieder mal ein starker Gegner. Wieder auf die Mütze? Die vor dem Spiel veröffentlichte Aufstellung machte mir jetzt ehrlicherweise nicht ganz so viel Hoffnung. Das war nicht die Mannschaft des letzten Auswärtssieges, sondern größtenteils die Mannschaft der letzten Niederlagen. Konnte das gut gehen?

Wasserwerfer und Pferdeärsche
Auf jeden Fall gab es heute nur ein kurzes Stück mit dem Rad zu fahren. Als Schönwetterradler hat es bei den Temperaturen gerade mal bis nach Barmbek gereicht. Die Bahn war wohl temperiert und auch nicht übermäßig voll. An der Feldstraße gab es für mich diesmal kein Frühstück, da ich ungewohnt früh aufgestanden war und das doch tatsächlich mal zu Hause schon geschafft habe...

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Tolles Spiel vor Rekordkulisse

Das gabs wohl noch nie: Klar ausverkauft ist das Millerntor ja fast immer. Aber über 19 Millionen Zuschauer? Das war natürlich ein Rekord und nur möglich durch Trumps alternative Fakten und das postfaktische Zeitalter. Danke, Merkel Donald!

Das Wetter war weniger heiter gestimmt. Gruseliges Schmuddelwetter nieselte so vor sich hin. Ich war doch einigermaßen gespannt, ob die Neulinge, die heute zu Hauf auflaufen durften denn die erhoffte Verstärkund war oder nicht.

Zunächst einmal aber zeigte Cenk Sahin, dass ihn ein Tor des Monats einfach nicht ausreichte. Mehrere Male zeigte er geniale Einfälle, die nur durch Metallgestänge oder beherztes Eingreifen des gegnerischen Keepers verhindern konnten, dass wir in Führung gingen...

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Du bist keine Schönheit, Bochum

Das war also das Fußballjahr 2016. Wie doof das Jahr an sich im allgemeinen und speziellen war, haben ja andere schon geschrieben. Da möchte ich nur ungern in Sachen St. Pauli einstimmen. Sicher: Das lief alles schon mal besser, aber es gibt auch Lichtblicke.

Aber zunächst einmal zum Spiel: Auf dem Weg zum Stadion bin ich von einer jungen Familie ernsthaft gefragt worden: „An welcher Station muss man denn für das St. Pauli-Spiel aussteigen?“ Ich konnte meine Erheiterung ein wenig verbergen und habe wahrheitsgemäß zwei Optionen angeboten: Einmal die „vorher noch einen Döner“ – Variante, oder eben die Offensichtliche...

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