Monatliche Archive März 2015

Eigentlich wie immer – und irgendwie auch nicht

Die Stadt Lohne in Oldenburg hat zwei berühmte Menschen hervorgebracht. Zum einen Benno Möhlmann, dem Trainer von FSV Frankfurt. Und natürlich kommt der Schreiber dieser Zeilen aus einem kleinen Vorort von Lohne .(Ja, Bescheidenheit ist meine einzige Schwäche)

Das kleinen Nest, dessen Verein „Blau Weiß Lohne“ heißt. Sonst gibt es über Lohne (Eigenwerbung: „Lohne lohnt sich„) eigentlich nicht viel zu sagen. Recht lebenswert, ländlich und deutschlandweit bekannt über die Verkehrsnachrichten „10km Stau zwischen Lohne-Dinklage und…„. Nur hin und wieder müffelt es etwas unangenehm, mal nach Hühnergülle oder – bei Südwind – nach der Tierverwertungsanlage im angrenzenden Diepholz, dass so freundlich war, die „Gammelfabrik“ genau an die Kreisgrenze zu bauen. Es gibt satte drei Gymnasien und ein ziemlich hässliches Rathaus, dass auch die Polizei beinhaltet, wo der Schreiber dieser Zeilen auch schon mal die Verkehrstüchtigkeit seiner Mofa vorzeigen musste.

Früher gabs da auch mal ein Bordell (in Lohne, nicht im Rathaus). Das ist zwar schon ein paar Jahrzehnte her, die Redewendung „Auf ein Bier in die Brinkstraße 48?“ ist aber noch immer geläufig. Nachdem das mit der Liebe in Lohne aber wohl im Vergleich zu Hamburg nicht reicht, um davon leben zu können, gibt es nur noch ein wichtiges jährliches Event: Das Lohner Schützenfest. Ich hatte heute irgendwie gleichzeitig Hoffnung, als auch Angst, dass es ein Schützenfest am Millerntor geben könnte.

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Erz-Schmerz am Millerntor

Gut. das Wetter war eine Stunde vor Anpfiff schon mal ziemlicher Mist. In dem Moment, wo die ersten Leute eingelassen wurden fing es an zu regnen. „Na, wenigstens kann man bei Regen zeigen, dass man kämpfen kann“ meinte mein Vordermann in der Schlange. Und ganz Unrecht hatte er da wohl nicht. Aufgrund des Regens bin ich Weichei deshalb auch ein Stückchen nach oben gewandert. Nicht ganz so nahe am Spielfeld aber dafür etwas mehr Übersicht. Ein guter Platz  am Metalleck, den ich jedoch schnell räumen musste, da ein Vater seine Lütte da gerne hingestellt haben mochte. Kein Ding. Man hilft ja gerne, wobei die Lütte vermutlich da auch nicht wirklich viel gesehen hat.

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