NOLympia beim morgigen Heimspiel

Wir haben diesen Aufruf mal eiskalt von der St. Pauli – Mafia geklaut und teilen ihn gerne weiter:

 

Information und Aufruf zur Unterschriftensammlung „Argumente für ein NEIN zu Olympia“

Am 29.11.2015 findet das Referendum zur Olympia-Bewerbung Hamburgs statt. Alle HamburgerInnen können dann darüber abstimmen, ob sich Hamburg für die Olympi­schen Spiele 2024 bewerben soll oder nicht.

Wir, AktivistInnen aus dem Netzwerk NOlympia Hamburg, meinen: Es gibt viele gute Argumente dafür, mit NEIN zu stimmen!

Einen Monat vor dem Referen­dum wird allen 1,3 Millionen Wahlberechtigten in Hamburg ein Informationsheft zu der Ab­stimmung zugeschickt. Darin hat der Se­nat acht Seiten zur Verfügung. Die Fraktionen in der Bürgerschaft teilen sich weite­re acht Seiten für ihre Stellungnahmen. Nur die LIN­KE ist für ein NEIN beim Re­ferendum, somit würden ca. 15 von 16 Seiten von Olym­pia-Befürwortern gefüllt. Es gibt jedoch die Möglichkeit, eine Stellungnahme für eine Begrün­dung der Ablehn­ung einer Olympia-Bewerbung im Umfang von acht Seiten hinzu­zufügen. Der einzige, derzeit realistische Weg um das mit einer Initiative aus der Bevölkerung heraus zu erreichen, bei der man nicht von den Fraktionen in der Bür­gerschaft abhäng­ig ist, erfordert es, innerhalb von drei Wochen – bis zum 16. Sep­tember – min­destens 10.000 Unterschriften von wahlberechtigten HamburgerInnen zu sammeln!

AktivistInnen aus dem Netzwerk „NOlympia Hamburg“ haben zu diesem Zweck eine Stellungnahme erarbeitet: „Argumente für ein NEIN zu Olympia“. Darin wird die bislang öffentlich vorgebrachte Kritik an den olympischen Spielen, dem Internationalen Olympischen Komitee und den schädlichen Auswirkungen von Olym­pia für die austragenden Städte in all ihren Facetten auf acht Seiten ge­bündelt.

Die Kritik wird verbunden mit der Forderung nach „etwas Besserem als Olympia“: di­rekte Investitionen für den Bau dringend benötigter bezahlbarer Woh­nungen, für den sozial-ökologischen Ausbau des öffentlichen Personennahver­kehrs, für die Sanierung und Neugründung von Bildungs-, Kultur- und Sportein­richtungen und für eine nachhal­tige Förderung des inklusiven Breitensports.

Für die Aufnahme dieser Stellungnahme bis zum 16. September 10.000 Unterschrift­en zu sammeln, ist ein ambitioniertes Vorhaben! Es kann nur gelingen, wenn sich vie­le daran beteiligen! Wir rufen euch dazu auf, dieses Vorhaben zu unterstützen – durch die Information der anderen Fans, Unter­schrift und durch die Information anderer!

Am 27.08. wurde mit der Sammlung begonnen und es sind bereits mehrere Tausend Gespräche geführt und Unterschriften gesammelt worden. Zur Halbzeit hatten über 4000 Leute unterschrieben und viele sammelten selber. Bis zu diesem Wochenende haben wir an die 8000 Unterschriften gesammelt und es sind noch viele Listen im Umlauf.

Um die 10.000er Marke zu knacken, wollen wir zum Endspurt beim Spiel des FC am 14.09. viele Unterschriften sammeln.

Wir werden ab 18.00Uhr [Ort: Zwischen Telekom und Stadion auf der Seite Heiligengeistfeld) stehen und – so uns der Sicherheitsdienst lässt –vor der Gegengerade, sowie an der Budapester Straße vor und nach dem Spiel sammeln.

Nehmt euch vor dem Spiel Unterschriftenlisten mit ins Stadion, lasst sie dort kursieren und bringt sie nach dem Spiel an unserem Tisch vorbei oder gebt sie uns beim Jolly Roger ab.

Damit viele Fans diese Aktion am Montag Abend mitbekommen, benötigen wir eure Unterstützung!

Leitet diese Mail über die euch zur Verfügung stehenden Kanäle an andere Fans weiter. Verbreitet den Termin bei Facebook: https://www.facebook.com/events/858257544270465/

Unterschriftenlisten und Stellungnahmen können auch im AStA der Uni Hamburg (Von-Melle-Park 5, 20146 Hamburg) abgeholt werden. Sie sind auch auf der Homepage www.NEINzuOlympia.de zu finden. Ausgefüllte Unterschriftenlisten werden im AStA gesammelt und können auch per Post dorthin zurückgeschickt werden. Sie müssen am 16.09. um 24 Uhr angekommen sein.

Gemeinsam für etwas „Besseres als Olympia“!

Der Trainer war eigentlich schon immer am Millerntor. Meist auf der Gegengeraden knapp vor der Nordtribüne.
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