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Nur Verlierer

Haben wir es also endlich hinter gebracht. Das Treffen der 20 wichtigsten Politiker und Despoten in unserer Hansestadt. So richtig Bock hatte darauf wohl niemand, abgesehen von Merkel, Scholz und Grote vielleicht. Hätte man eine Umfrage gestartet, wäre das Ergebnis wohl nicht so knapp ausgefallen, wie bei der Olympia-Bewertung. Dass es knallen würde, war erwartet worden. Geschäfte wurden verrammelt, gefühlt war drei/viertel der Hamburger geflüchtet. Offensichtlich herrschte kein übermässiges Vertrauen in die Beschwichtigung von Olaf Scholz.

Dass es dermaßen eskaliert, hatten die meisten wohl nicht erwartet.

So wirklich angefangen hatte es mit völlig überzogenen Vorgehen schon vor dem Gipfel gegen Demonstanten, die ihre Zelte aufstellen wollte: Völlig egal, ob friedlich oder nicht,...

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Tiefenentspannt

Traumwetter in Hamburg, viel Zeit zum Ausschlafen und Heimspiel am Millerntor. Besser kann ein Sonntag kaum sein. Gestern hatte ich erst mein Fahrrad geflickt, so dass ich das Fahrrad erst wieder zusammenbauen musste, bevor es los gehen sollte. Aber kein Stress. Früh genug los, dann kann man das Wetter auch bequem genießen ohne unnötig sportlich zu sein.

Ganz Hamburg schien das ungewöhnliche Wetter nutzen zu wollte, spätestens ab der Alster war alles voller Radfahrer und Spaziergänger. Ein Blick auf die Uhr zeigte: Da ist noch Zeit für ein Eis drinne. Also gab es einen kurzen Stopp bei „La Dolce Vita“ direkt an der Außenalster. Ein Mädchen vor mir bekam vier Kugeln Eis, mit Streuseln und Waffel und Sahne spendiert...

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Sonnenschein macht träge

Dienstag Abend am Millerntor. Dienstagabend? Was ist denn das für ein Blödsinn? Wer denkt sich denn sowas aus? Sei’s drum: Bei strahlendem Sonnenschein ging es per Pedes nach St. Pauli. Es war tatsächlich so warm, dass ich auf Pullover und Jacke verzichtete. Trotz des blöden Termins war gut was los; Die bewachten Fahrradparkplätze waren rappelvoll gefüllt und auch vor dem Eingang der Gegengerade war recht langes Warten angesagt.

Während des Wartens waren einige Leute mit „Hayir“ – Broschüren unterwegs. Kein Wunder, war es doch auch ein besonderer Tag: Über dem Stadiondach wehte eine Deniz Naki-Fahne und auch die Stadionzeitung widmete sich in großen Teilen unseren ehemaligen Spieler. Ach, was heißt Spieler? Herz, Seele, Fußballgott und noch so vieles mehr.

Gegen jede Vernunft...

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