Cenk Sahin getaggte Beiträge

Sonnenschein macht träge

Dienstag Abend am Millerntor. Dienstagabend? Was ist denn das für ein Blödsinn? Wer denkt sich denn sowas aus? Sei’s drum: Bei strahlendem Sonnenschein ging es per Pedes nach St. Pauli. Es war tatsächlich so warm, dass ich auf Pullover und Jacke verzichtete. Trotz des blöden Termins war gut was los; Die bewachten Fahrradparkplätze waren rappelvoll gefüllt und auch vor dem Eingang der Gegengerade war recht langes Warten angesagt.

Während des Wartens waren einige Leute mit „Hayir“ – Broschüren unterwegs. Kein Wunder, war es doch auch ein besonderer Tag: Über dem Stadiondach wehte eine Deniz Naki-Fahne und auch die Stadionzeitung widmete sich in großen Teilen unseren ehemaligen Spieler. Ach, was heißt Spieler? Herz, Seele, Fußballgott und noch so vieles mehr.

Gegen jede Vernunft...

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Eine 80 prozentige Schreikrampf-Quote

Das würde ein besonderes Spiel werden: Hannover 96, der zweite Aufstiegskandidat am Millerntor in Folge. Es war aber weniger die Tatsache, dass Hannover aus der ersten Liga abgestiegen und wieder aufsteigen möchte, sondern viel mehr die alten Recken, ehemalige, Fußballgott-gleiche Ex-Spieler, die ihren Gastauftritt am Millerntor haben würden.  Zu aller erst natürlich Philipp Tschauner, der lange die unantastbare Nummer Eins bei uns war. Unvergessen sein Kopfballtor in letzter Minute. Und auch der Abgang von Sebastian Maier ist nicht wirklich lange her. Und auch Aufstiegsheld Morena war auf der Gästebank anzutreffen.

Alsterwasser für Sabbelköppe
Als Frühstück gab es diesmal keinen Döner, sondern ein Franzbrötchen auf dem Weg zu Stadion...

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50 shades of iron maiden

Der erste richtig große Brocken der Rückrunde: Eisern Union zu Gast am Millerntor. Die wohl derzeit stärkste Mannschaft in der zweiten Liga, völlig zu Recht weit oben in der Tabelle. Ganz anders übrigens als in der letzten Saison. Da standen die Eisernen nach der Hinrunde auf Platz 15.

Vor dem Stadion war ein ziemlich großes Polizeiaufgebot: Mehrere Uniformierte lungerten vor der Gegengerade rum, schon viele Meter vor dem Stadion war auch berittene Polizei unterwegs. Pferd und Reiter standen übrigens mitten auf dem Radweg. Naja, wen interessiert schon die StVo, wenn man Polizist ist. Der Wendt hats ja mit den Gesetzen auch nicht so, wie soll man bei dem Vorbild schon Gesetzestreu bleiben.

Spoiler-Alarm!
Warum es dieses Aufgebot gab, war mir komplett schleierhaft...

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