Deniz Naki getaggte Beiträge

Zu früh gekommen

Kalt wars in Hamburg. Trotz tiefschwarzen Wolken trocken, aber dennoch: Kalt. Das Heiligen-Geist-Feld war weiterhin weiträumig abgesperrt war und die Parkplätze entsprechend rar. Notgedrungen musste ich also vom Parkplatz wieder herunterradeln und Richtung Feldstraße mein Glück versuchen, wodurch ich fast mit einem Polizeipferd samt Reiter kollidierte: Das wäre für mich vermutlich schmerzhafter als für den Gaul. Aber echt mal: Wie müssen die zu dritt nebeneinander den Bürgersteig komplett blockieren? Können die sich nicht darauf beschränken, die Straße vollzukacken?

Vor der Gegengeraden war es frisch gepflastert – zumindest war mir der rote Belag vor dem letzten Heimspiel noch nicht aufgefallen. Im Stadion waren einige Plätze frei geblieben, nur gut 29...

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Warum nicht mal wieder ein Freundschaftsspiel?

Vor wenigen Tagen ist Deniz Naki aufgrund eines Facebook-Posts zu einer Rekordstrafe von 12 Spielen verdonnert worden. Der Inhalt seines Facebook-Eintrags? Gewaltaufruf? Terrorismus? Mitnichten. Der übersetzte Inhalt lautet

„Wir widmen diesen Sieg den Menschen, die in den 50 Tagen der Unterdrückung getötet oder verletzt wurden.“

Das wiederum scheint Erdogan nicht so wirklich gefallen zu haben. Oder drücken wir es direkt aus: Das Verbrechen war in erster Linie, dass Deniz es gewagt hat, das Töten von Menschen als etwas Schlechtes darzustellen.

Angesichts des Leides ist die Sperre eigentlich Kinderkram. Es ist eben einfach nur Fußball. Es wäre damit eine Sauerei, aber eben auch nicht mehr...

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Es war nicht alles schlecht

Nein, in diesem Beitrag soll es nicht um Autobahnen gehen, sondern um das Heimspiel gegen Kaiserslautern. Ich war komplett ohne Erwartung in das Stadion gegangen: Die letzten Spiele hatten nicht gerade eine Erwartungshaltung befeuert. Keine allzu große Klatsche und ich wäre zumindest halbwegs zufrieden gewesen. Es hatten sich viele Lauterer mit in die Gegengerade geschummelt, aber erwartungsgemäß wurden sie freundlich aufgenommen. Weniger freundlich war, was ich von den anderen Paulianern auf der Gegengerade zu hören bekam. Das Meckern ging eigentlich schon bei Anstoß los, obwohl noch niemand die Chance hatte, große Fehler zu machen. Vor allem aber kämpften unsere Jungs verbissen und gerade die erste Viertelstunde machte Hoffnung, dass doch der ein oder andere Punkt drin wäre...

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