Ryo Miyaichi getaggte Beiträge

Du bist keine Schönheit, Bochum

Das war also das Fußballjahr 2016. Wie doof das Jahr an sich im allgemeinen und speziellen war, haben ja andere schon geschrieben. Da möchte ich nur ungern in Sachen St. Pauli einstimmen. Sicher: Das lief alles schon mal besser, aber es gibt auch Lichtblicke.

Aber zunächst einmal zum Spiel: Auf dem Weg zum Stadion bin ich von einer jungen Familie ernsthaft gefragt worden: „An welcher Station muss man denn für das St. Pauli-Spiel aussteigen?“ Ich konnte meine Erheiterung ein wenig verbergen und habe wahrheitsgemäß zwei Optionen angeboten: Einmal die „vorher noch einen Döner“ – Variante, oder eben die Offensichtliche...

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Schon etwas gruselig

An Halloween soll man sich ja gruseln. Zumindest ein bisschen. Am Millerntor kann ich da aber eigentlich gerne verzichten. Am späten Abend kam ich also – endlich mit leuchtendem St. Pauli-Logo am Fahrradreifen in ungewohnter Dunkelheit am Millerntor an: Zeitumstellung eben.

Etwas Schiss hatte ich schon
Nach dem Pokalspiel gegen die Hertha war ich etwas zwiegespalten. Einerseits haben unsere Jungs anständig gespielt, andererseits erwartete uns ein starker Gegner. Etwas Schiss hatte ich schon. Das Stadion war sehr gut gefüllt. Genauer Gesagt: Bis auf den letzten Platz. Nicht wirklich ungewöhnlich bei uns. Obwohl Montagsspiel und letzter Tabellenplatz: Andere Stadien sind da nicht mal halb voll.

Die Stimmung war von Anfang an sehr gut...

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Neue Gesichter und alte Tugenden

Also doch keine B-Serie. Pokal-Aus gegen die Hertha. Mit etwas anderem hatten wohl auch nur ganz große Optimisten gerechnet. Es hat dennoch Spaß gemacht, zuzuschauen, auch wenn vieles Anfangs dagegen sprach. Zunächst einmal natürlich die Uhrzeit. Quasi mitten in der Nacht wurde erst angepfiffen. Dann hatte sich am Morgen auch noch mein Fahrrad entschieden, spontan die Kette abzuwerfen. Es blieb also nur ein Ausweichen aufs Auto. (Öffis kann man von Bramfeld nach St. Pauli quasi vergessen, vor allem spät in der Nacht). Das wiederum bedeutete, dass weder ein Kantersieg, noch eine schlimme Niederlage gebührend gefeiert, respektive ertränkt werden konnte.

Wenigstens ein unverkateter Start 
Ich hätte also getrost beim St. Pauli Kaffeekränzchen mitmachen können. Egal...

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