Ryo Miyaichi getaggte Beiträge

Against all Odds

Vorab erst einmal: Sorry. Über das erste Saisonspiel habe ich gar nichts geschrieben. Das gabs ja noch nie, dass ich im Stadion stand, aber nix zu schreiben hatte; Ich hatte einfach viel um die Ohren – und ganz ehrlich: Bock hatte ich nach dem Spiel auch nicht.

Fast wie das Dende-Experiment
Aber zum heutigen Spiel. Samstag, 13:00 Uhr ist ja eine undankbare Zeit. Das bedeutet für mich aufstehen um 11:00, am Samstag! Das erinnert fast an das Dende-Experiment. Duschen, Kaffee, und los aufs Rad. Nach nur wenigen Kilometern fiel mir auf, dass ich es nicht zum Anpfiff schaffen würde. Also abgebogen Richtung Barmbek und auf die U-Bahn gewechselt. Die war Matchday-typisch randvoll. Und ich mit meinem Rad da drin so beliebt wie ein Kaktus am Nacktbadestrand...

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Wir können auch anders!

Ich war heute um 1 Uhr noch in der Nähe von Oldenburg. Nicht viel Zeit also, um nach Hamburg zu kommen und pünktlich zum Anpffiff da zu sein. Zum Glück ist derzeit kein Dom, so dass ich direkt mit dem Auto vor das Stadion fahren konnte. Blieb nur leider das Siegerbier heute logischerweise aus.

Schicke Regenbogen-Eckfahnen
Aber der Reihe nach. Vor Anpfiff gab es ein paar Verabschiedungen, die uns teilweise echt weh tun. Dass Lenny Thy und Sebastian Meyer uns verlassen war ja bekannt. Fast hätte es geklappt, dass wir beide nächste Saison mindestens zweimal wiedersehen. Doch Thy darf mit Bremen nächste Saison erstklassig spielen (Glückwunsch dazu an die Weser); Lediglich Sebastian Maier werden wir gegen Hannover wieder sehen. Da freu ich mich schon drauf...

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Spannend wie eine Doppelfolge Berlin – Tag & Nacht

Die Voraussetzungen waren perfekt: Tolles Wetter, ein attraktiver Gegner mit stimmungsvollen Fans und – natürlich – eine ausverkaufte Hütte. Was sollte da schon schief gehen?

In schönstem Wetter radelte ich die nagelneue „Fahrradgaderobe“ an, wo ich mein Fahrrad abschloss, eine Pfandmarke in Empfang nahm (die ich nur wenig später direkt verloren habe) und mich auf den Weg nach lukullischen Genüssen machten. Die Bratwurst war wie immer heiß und lecker, das Bier jedoch war eine Vorschau auf das Spiel. Der „Beerjet“ sollte eigentlich dafür sorgen, schnell das Bier zu servieren, aber tatsächlich war das Ganze langsamer als die Oma in meinem Dorfkrug. Irgendwas passte da nicht.

Das Bier entsorgte ich mit einem Bummel über dem Dom, wo ich von einer älteren Dame angesprochen wurde, wann d...

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