Waldemar Sobota getaggte Beiträge

Spannend wie eine Doppelfolge Berlin – Tag & Nacht

Die Voraussetzungen waren perfekt: Tolles Wetter, ein attraktiver Gegner mit stimmungsvollen Fans und – natürlich – eine ausverkaufte Hütte. Was sollte da schon schief gehen?

In schönstem Wetter radelte ich die nagelneue „Fahrradgaderobe“ an, wo ich mein Fahrrad abschloss, eine Pfandmarke in Empfang nahm (die ich nur wenig später direkt verloren habe) und mich auf den Weg nach lukullischen Genüssen machten. Die Bratwurst war wie immer heiß und lecker, das Bier jedoch war eine Vorschau auf das Spiel. Der „Beerjet“ sollte eigentlich dafür sorgen, schnell das Bier zu servieren, aber tatsächlich war das Ganze langsamer als die Oma in meinem Dorfkrug. Irgendwas passte da nicht.

Das Bier entsorgte ich mit einem Bummel über dem Dom, wo ich von einer älteren Dame angesprochen wurde, wann d...

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Das Prinzip Hoffnung

Arschkalt wars – mal wieder – am Millerntor. Aber immerhin war (und blieb) es trocken, als ich mich eine gute Stunde vor Anpfiff an der Gegengeraden eingefunden hatte. Noch vor Anpfiff gab es aus den Lautsprechern „Cocaine“ zu hören. Nun ja: An die verschiedenen Grasgerüche, auf die mein Heuschnupfen zum Glück nicht anspringt habe ich mich ja schon gewöhnt. Aber „Cocaine„? Wäre das hier St. Pauli*Nu, würde ich doch glatt eine Verschwörung wittern, dass der Verein sich bei den Schrimps-essenden Logenbesitzern einschleimen wollte. Denn mal ehrlich: Auf den Stehplätzen geht das ja nicht mit den Linien bauen, wenn ich die einschlägigen Filme richtig interpretiere braucht man da auf jeden Fall Tische für 😉 .

Gemeinsam finden wir den Weg aus dunklen Zeiten
Das Stadion war nicht völl...

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Hinten ging was schief

Super Wetter, eine tolle Schal- Aktion („Refugees Welcome“), keine Zäune mehr vor der Gegengerade: Der Tag versprach toll zu werden. Die Hymne des Gegners war … wie soll ich es ausdrücken? Wenn ich mich an meine Kindheit erinnere und der Kegelclub der Eltern zu Besuch war: Zwischen den Fips Asmussen – Schalplatten war genau so eine Musik zu hören. Gruselig. Das Spiel ging gleich klasse los. Die Boys in Brown gaben dem Gegner kaum eine Chance, selbst mal zu kombinieren. Das „Niemand siegt am Millerntor“ in Minute drei aus der Süd fand ich dann  doch zu optimistisch. Wenn das mal nicht nach hinten los geht.

Der Gegner war so überrascht, dass er in der falschen Kurve feierte
Was soll ich sagen: Der kleine Zweifler in meinem Kopf, der alte Drecksack sollte Recht behalten...

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